Wer kennt sie nicht, die Momente, in denen man ins Leere guckt und seinen Gedanken freien Lauf lässt, dann kommen sie zum Vorschein, all die glückverheißenden Träume, die nur darauf warten endlich ausgelebt zu werden. Manchmal schon von kleinauf, von alleine passiert da aber nichts, oft stehen schwer überwindbare Hindernisse im Weg. Entweder erscheint der persönliche Traum zu utopisch, oder es fehlt das Geld, auch die Zeit kann einem schonmal einen Strich durch die Rechnung machen, denn neben den alltäglichen Dingen bleibt oft nicht viel Freitzeit über. Und so verschwinden die Sehnsüchte wieder bis zu eben jenen Momenten, in denen der Blick trüb wird und man sich wieder für eine kurze Zeit ganz seinen Träumereien hingibt.
Hierfür auserkoren sind die Augenblicke, in denen wieder eine unglaubliche Story in den Medien präsentiert wird. Ganz egal ob TV, Radio, Zeitung oder Internet, überall überschlagen sich die Sendungen, Magazine und was nicht noch alles, mit den neusten Rekorden und Verrücktheiten rund um den Globus. Dann passiert es wieder, man gerät ins Schwärmen, wie es wohl wäre selbst mal etwas in Angriff zu nehmen, das man schon immer tun wollte. Diese Wünsche haben dann nur in den seltesten Fällen etwas mit Briefmarken sammeln, angeln und ähnlich trägen Dingen zu tun, es geht vielmehr um actionreiche oder emotionsgeladene Aktivitäten, die eben nicht alltäglich sind. Solche Abenteuer stärken das Selbstbewusstsein, lassen einen den Alltagsstress vergessen und im Nachhinein kann man sie seinen nächsten Verwandten erzählen. Manche “Traumverwirklichungen” sind auch so ausgefallen, dass sie in der Öffentlichkeit landen.
Im Rückwärtsgang ‘nen Berg hoch

mit geschlossenen Augen hinauf
Das Besteigen des Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, kann so ein Traum sein. Das ist zwar keine Weltneuheit mehr, aber dennoch etwas, das alles andere als “normal” ist. Und wem das bloße Emporklettern nicht genug ist, der orientiert sich an den Abenteuern anderer. Verwundert kann man da Geschichten lesen, von Leuten, die es rückwärts bis zur Spitze geschafft haben, oder mindestens genauso beeindruckend, bis ganz nach oben kommen – mit geschlossenen Augen. Plant man solch gewagte Aktionen, tritt auch schonmal die Presse auf den Plan.
Und in 30 Tagen.. bis ans Ende der Donau!
So geschehen bei Thomas Bauer, der von der Online-Abteilung des Geo Magazins interviewed wurde, nachdem er 2000 Kilometer auf der Donau, bis zum Schwarzen Meer paddelte und das binnen 30 Tagen. Eigentlich wollte Bauer in seinem Kajak über den Amazonas paddeln, doch als er erfuhr, dass dort die Strömung zu stark ist, musste eben die Donau herhalten. Wer nun glaubt Bauer ist ein Kajakfanatiker oder Profisportler, hat weit gefehlt. Vor seinem Donauabenteuer, gab es nach eigenen Angaben erst zwei Kajakfahrten und die liegen weit zurück in seiner Kindheit.
Bis in die Schwerelosigkeit und noch viel weiter

Der Prototyp im Test
Ob bis zur Spitze eines Berges, oder zur Mündung eines Flusses, Träume sind so unterschiedlich, wie die Menschen, die sie träumen. Heutzutage ist eben (fast) alles möglich, “fast” deshalb, weil manchmal der Preis so hoch ist, dass nur exklusvie Gäste in den Genuss des Erlebnisses kommen können. Man denke an den Weltraumtourismus, das Privileg die Schwerelosigkeit und den wohl besten Ausblick überhaupt zu erleben, war bisher den Astronauten - und schon immerhin 6 Weltraumtouristen vorbehalten. Der erste Weltraumtourist war der US-Amerikaner Dennis Tito, der genau wie die auf ihn folgenden fünf, zwischen 16 und 20 Millionen US-Dollar für das Vergnügen zahlte. Angesichts dieser Preise neigen alle, die auch von einem Weltraumtrip träumen, aber nicht das nötige Kleingeld besitzen, dazu bedrückt den Kopf zu schütteln und die Schultern hängen zu lassen. Doch mittelfristig gesehen könnte es Hoffnung geben. Man mag es kaum glauben, mehr als drei Firmen arbeiten daran Ausflüge ins Weltall für eine breitere Masse zugänglich zu machen. Die Firma Virgin Galactic des britischen Unternehmers Richard Branson, will ab 2010 Linienflüge ins Weltall anbieten. Jedoch liegt der Preis dafür immernoch ziemlich hoch: Geschätzte 200000 US-Dollar wird der Spaß kosten.

Das teuerste Hotel der Welt: Die ISS
Doch das könnte sich schnell ändern, denn je mehr Menschen das Angebot nutzen, desto billiger wird es. Und bei Branson haben schon mehrere Tausend Kunden ihr Interesse bekundet, es seien sogar schon erste Anzahlungen getätigt worden. Es gibt also Grund zu hoffen. Bis es soweit ist,
locken Angebote, die einen innerhalb der Atmosphäre verzaubern.
Der Traum vom Fliegen
Einer der wohl ältesten Sehnsüchte des Menschen ist das Fliegen. Wer erinnert sich nicht an das mulmige Gefühl, als man zum ersten Mal mit einem Flieger gen Ferien abhob und kaum einer bleibt von der faszinierenden Welt der Wolken und des unendlichen Blaus, die sich jenseits der Flugzeugfenster erstreckt, unbeeindruckt. So schön das geflogen werden auch sein mag, ist es doch etwas ganz Spezielles selber zu fliegen – ein Traum, den nicht wenige träumen und der heutzutage in keinstem Falle abwegig ist, denn für Fans des motorisierten Fluges ist es möglich von hier auf jetzt einfach mal einen Helikopter selber zu fliegen, ohne langwierige und teure Pilotentrainings. Ruhiger angehen, kann man es dagegen mit einem Gleitschirm- oder Segelflug.
Getreu dem Motto “Enjoy Your day”
Wir machen es Ihnen möglich, Abenteuer zu erleben und Emotionen hochleben zu lassen.
Und das zum kleinen Preis und ohne großen Zeitaufwand. Geben Sie sich nicht länger mit bloßer Schwärmerei zufrieden, sondern erfüllen Sie sich oder Ihren Liebsten einmal einen Herzenswunsch.